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Autor: aktien

Tipps für Einsteiger

Wie erkennt man gute Marktanteile?

Niedrige Kosten für Kontoführung und Zinsen – wo können Sie Ihr Geld heute anlegen? Aktionen können eine interessante Alternative sein. Auf der Grundlage welcher Werte erkennen Investmentprofis die Wertpapiere guter Unternehmen an und worauf sollten Newcomer mehr achten?

Sieben Tipps für Einsteiger

Effekte oder Edelmetalle: Tipps für die Geldanlage in unsicheren Zeiten
Deutsche Unternehmen sollen 2017 eine Dividende von 31,7 Milliarden Euro ausschütten. Aber nur wenige von ihnen werden bei inländischen Investoren landen, denn etwa 70% von ihnen werden ins Ausland gehen. „Die Beteiligung an der Wirtschaft in Form von Sachwerten wie Aktien ist ein wesentlicher Bestandteil der Investition“, berät Karl-Heinz Geiger, Geschäftsführer der SVA Vermögensverwaltung GmbH mit einer Tochtergesellschaft in Ravensburg. Und das nicht nur in einer Zeit, in der Sparbücher und Termineinlagen wenig Interesse finden. Aber wie identifiziert man die richtigen Unternehmen?

Der bekannteste Aktienindex: KGV

Sie orientieren sich bei der Auswahl der Finanzexperten an Kennzahlen. „Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist ein bei fast allen Kapitalanlegern bekannter Basiswert“, sagt Ingo Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der AnCeKa Vermögensbetreuungs AG in Kaufbeuren. Grundsätzlich ist das niedrigstmögliche Kurs-Gewinn-Verhältnis ein positives Zeichen, d.h. der erwartete Gewinn ist im Verhältnis zum Aktienkurs hoch. „Die meisten Menschen wissen, dass diese Zahl nicht absolut betrachtet werden sollte, sondern mit anderen verglichen und in einen globalen Kontext gestellt werden sollte“, sagt der Experte. Ein hohes Preis-Leistungs-Verhältnis ist normal, insbesondere für schnell wachsende Unternehmen, die langfristig besonders attraktiv sein können.

Die Attraktivität des Dividendenprozentsatzes

In Zeiten niedriger Zinsen sind die Zinsen auf Dividenden von über 4% bei einigen Dax-Werten attraktiv. Ein wichtiger Teil der langfristigen Renditen der meisten Retail-Portfolios basiert auf dem Nutzen. Diese Dokumente sind daher im Prinzip eine gute Wahl. Wir müssen uns aber auch damit befassen. So steigt beispielsweise der Dividendenprozentsatz, wenn die Aktienkurse fallen oder wenn Unternehmen rücksichtslose Gewinne zahlen, anstatt in ihre Zukunft zu investieren. Für eine langfristige Investition ist es wichtig, dass eine Gruppe gut positioniert ist, um auch in Zukunft hohe Dividenden auszuschütten. Bei fehlendem Gewinn können selbst die bekanntesten deutschen Unternehmen wie die Commerzbank oder der Energieversorger RWE auf Jahresbasis plötzlich mit Dividendenkürzungen oder Totalschäden konfrontiert werden.

Messungen des Unternehmenswertes

Neben dem Kurs-Gewinn-Verhältnis und dem Dividendenanteil verwenden Profis weitere Kennzahlen. So kann beispielsweise das Kurs-Buchhaltungs-Verhältnis Aktien identifizieren, deren Inhalt höher ist als der des gesamten Unternehmens an der Börse. Eine gute Cashflow-Performance wird als Maß für die Finanzkraft und die Eigenkapitalrendite als Indikator für besonders profitable Unternehmen angesehen. Aber sie alle haben eines gemeinsam: Wenn sie einzeln betrachtet werden, können sie ein falsches Bild abgeben.

Analyse der Gesamtsituation

Das richtige Lesen und Klassifizieren von Proportionen erfordert Zeit und Erfahrung. „Es ist oft wichtig, die Geschichte und die Umstände der Branche zu kennen, um sie richtig einschätzen zu können“, erklärt Karl-Heinz Geiger, „gerade bei sehr niedrigen oder sehr hohen Werten schauen wir sehr genau hin. Dabei berücksichtigen die Fachleute auch Qualitätsmerkmale wie die Erfolgsaussichten in der jeweiligen Branche oder die Qualität der Unternehmensführung, um eine umfassende Beratung zu ermöglichen. „Es kostet zunächst Geld, aber langfristige Sparprojekte bleiben oft unter der Linie, die viel stabiler ist“, sagt Ingo Schweitzer. Darüber hinaus sorgen die Vermögensverwalter für eine angemessene Diversifikation der Anlagen und die Begrenzung der einzelnen Positionen und begrenzen so das Risiko, das bei Anlagen an der Börse immer vorhanden ist.

Fünf Kennzahlen zur Auswirkung auf den Aktienkurs

  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis (Preis-Nutzen-Verhältnis) beschreibt das Verhältnis von Marktwert zu Umsatz. Je niedriger sie ist, desto mehr sind die Aktien eines Unternehmens im Prinzip günstiger. Aber auch vielversprechende Wachstumswerte profitieren von Expansion oder Research; ihr Preis-Gewinn-Verhältnis ist aus guten Gründen hoch.

 

  • Die Dividendenrendite errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen der Ausschüttung und dem aktuellen Aktienkurs. Grundsätzlich gilt: Je höher der Zinssatz, desto besser, aber er darf nicht mit einem festen Zinssatz verwechselt werden. Skepsis ist vor allem bei ruhenden Renditen geboten, da sie automatisch steigen, wenn die Aktienkurse zusammenbrechen und die Zahlungsmöglichkeiten schnell in Altpapier umgewandelt werden können.

 

  • Anhand des Kurs-Buchwert-Verhältnisses wird ermittelt, ob die Aktien eines Unternehmens derzeit günstig sind. Ein Wert kleiner eins zeigt grundsätzlich an, dass Vermögenswerte in Form von Immobilien, Maschinen, Barreserven usw., abzüglich Verbindlichkeiten, höher sind als der aktuelle Marktwert. Der Wert spiegelt jedoch keine Zukunftsaussichten wider.

 

  • Experten verwenden Cashflows, oder auf Deutsch die Liquiditätsüberschüsse von Unternehmen, als das am wenigsten manipulierbare Maß für die Finanzkraft. Grundsätzlich wird bei steigendem Cashflow in den letzten Jahren mehr Geld an der Kasse zur Verfügung stehen, um Dividenden zu zahlen oder in die Zukunft zu investieren.

 

  • Die Eigenkapitalrendite drückt die Rendite auf das in das Unternehmen investierte Geld aus. Ein hoher Wert ist ein grundsätzlich positives Signal. Aber schauen Sie weiter, denn die Quote kann z.B. bei Krediten steigen, was bei steigenden Zinsen zu Problemen führen kann.

Kohlegewinnung: Ökonomie zieht rote Linien

Ziel der Kohlekommission ist es, einen breiten gesellschaftlichen Konsens zugunsten der Einstellung des Kohleeinsatzes in Deutschland zu erreichen. Ja, vielleicht gibt es diesen Freitag eine Idee. Früher zeigte die Wirtschaft deutlich, was sie verkraften konnte und was nicht. Das führt zu Widersprüchen.
Kurz vor der letzten entscheidenden Sitzung der Kohlekommission haben die wichtigsten Industrieverbände den Druck erhöht.

Ein „politisch beschleunigter Rückgang“ der Kohleverstromung bis 2030 würde nach einer gemeinsamen Erklärung der Verbände FDI, DIHK und BDA zusätzliche Kosten von mindestens 14-54 Milliarden Euro verursachen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Aurora Energy Research. Am vergangenen Freitag konnte sich der Ausschuss für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung auf einen Ansatz für die schrittweise Einstellung der Kohleproduktion einigen.

Die erwarteten Mehrkosten sind auf den Anstieg der Strompreise zurückzuführen, der nach Ansicht der Spitzenverbände sowohl Unternehmen als auch Haushalte betreffen wird. Sie baten die Regierung, das Problem durch eine Senkung des Strompreises anzugehen. Die Netztarife müssen mit mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr aus dem Bundeshaushalt gefördert werden. Diese Kompensation war eine „Verpflichtung“ für die Verbände, die beschleunigte Einstellung der Kohleverstromung zu akzeptieren, die politisch beschleunigt werden musste.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat versucht, diesem Anliegen Rechnung zu tragen. Der CDU-Politiker sagte auf dem Energiegipfel des Handelsblattes in Berlin, er sei „natürlich“ klar, dass die bisher auf 2020 begrenzte Kompensation des Strompreises für energieintensive Betriebe beibehalten werden sollte.

Die Idee einer Regierungskommission aus Vertretern von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden sollte eine Frist für die endgültige Einstellung der Kohleverstromung vorsehen. Ziel ist es, dass der Energiesektor seine Klimaziele erreicht. Es geht auch um strukturelle Veränderungen in den betroffenen Bergbauregionen wie der Lausitz. Die Umsetzung des Phasing-out der Kohle ist jedoch eine politische Frage.

Kommissarin Antje Grothus sagte, es sei unmöglich, den Bürgern zu sagen, dass Dutzende von Milliarden Euro an Energieunternehmen und -industrien gezahlt werden, dass aber nichts oder nicht genug getan wird, um Kohle abzubauen und das Klima zu schützen. Grothus vertritt die Bewohner der teilweise von Umsiedlung bedrohten Tagebaue des Rheingebietes in der 28-köpfigen Kommission.

Industrie und Gewerkschaften haben gefordert, dass vorerst keine Lösung für Kohle vor 2030 gefunden wird, sondern zunächst die Sicherheit der Stromversorgung und die Auswirkungen der Marktmechanismen bewertet werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) widersprach ihm in dieser Woche und forderte „klare Benchmarks“ auch für 2030.

Um die Versorgungssicherheit zu erhalten, soll die Kohle nicht 2025 oder 2030, sondern über einen längeren Zeitraum abgegeben werden, so Wirtschaftsminister Altmaier. Martin Kaiser, CEO von Greenpeace, Mitglied des Ausschusses, widersprach dieser Aussage schnell: „Wenn Altmaier zur Stabilisierung der globalen Erwärmung bei 1,5 Grad beitragen will, müssen Kohle- und Braunkohlekraftwerke innerhalb der nächsten drei Jahre geschlossen werden und Deutschland muss bis 2030 nach einem klar definierten Stilllegungsplan kohlefrei sein.

„Es ist nicht geklärt, ob mit dem Ausstieg aus der Kohle zusätzliche Kosten verbunden sind“, sagt Tina Löffelsend, Leiterin der Nationalen Energie- und Klimapolitik beim BUND. „Es ist klar, dass eine Verzögerung bei der Einstellung des Kohleabbaus nicht gerechtfertigt ist. Es bedarf eines klaren Auswegs, um die Sicherheit in Bezug auf Klimapolitik und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu planen. Oliver Krischer, Vizepräsident der Fraktion der Grünen, sagte: „Die Börsen sind wieder auf die Straße zurückgekehrt und wollen öffentliche Mittel für imaginäre Strompreiserhöhungen einsetzen.

Die Berufsverbände wiederholten auch ihren Antrag auf Kontrollpunkte für die Überarbeitung der Pläne für 2023, 2026 und Anfang 2030, als die Kohle entfernt wurde. Einer der vier Ko-Vorsitzenden der Kommission, der ehemalige sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, erklärte auf der Handelsblattsitzung, dass innerhalb der Kommission zu verschiedenen Terminen eine Einigung erzielt worden sei, um die Fortschritte in den Bereichen Strukturwandel, Klimaschutz, Preise und Sicherheit der Stromversorgung zu überprüfen.

Investoren verlieren das Interesse an Aktien

Am Dienstag brachen neue wirtschaftliche Bedenken an den Aktienmärkten auf. Der Dax fiel zum zweiten Mal in Folge. Auch die Wall Street war rückläufig. Vor allem die chinesischen Aktien sind in ihren Geldbörsen in die Höhe geschnellt.

Geht es um die Neujahrsrallye? Nach vier aufeinander folgenden Gewinnwochen verlangsamt sich der Dow Blue Chip Index allmählich. Letzten Dienstag, nach einem langen Wochenende, begann er mit einem Verlust aufgrund von Feiertagen zu handeln. Der Dow Jones verlor in den ersten beiden Betriebsstunden 0,8%. Der S&P 500, der den gesamten Markt abdeckt, und der Nasdaq 100, der viel Technologie einsetzt, sind noch weiter gesunken, „die Risikobereitschaft ist derzeit sehr gering“, sagte Dean Popplewell, Oandas Marktexperte und Devisenmakler.

Index Radar-Marktforscher Andreas Büchler sprach von einer „großen Gefahr eines Kurswechsels“ an der Wall Street. Der Dow Jones hat sein kurzfristiges Erholungsziel erreicht. Das Marktumfeld ist heute „extrem überhitzt“.

Dax behält die technische Kennzeichnung auf der Karte bei.

Aufgrund der Schwäche der Wall Street verlor auch der Dax weiter an Boden. Am Dienstag fiel sie um 0,4%. Allerdings gelang es ihm, die technische Punktzahl von 11.050 Punkten zu verteidigen.

Wirtschaftliche Überlegungen ergeben sich
Vor allem die Befürchtungen einer weltweiten Konjunkturabschwächung belasteten die Aktienmärkte stark. Dies ist auf die am Montag veröffentlichten schwachen Wachstumsdaten Chinas im Jahr 2018 und die Überarbeitung der Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die globale Wirtschaftsleistung zurückzuführen. Die neuesten Wirtschaftsnachrichten aus den Vereinigten Staaten, wo die Verkäufe bestehender Häuser im Dezember überraschend zurückgingen, sind Teil dieses Trends.

China hat Öl auf das Feuer verschüttet. Vor dem Hintergrund des langsamsten Wachstums Chinas in den letzten 28 Jahren hat die Pekinger NDRC-Planungsbehörde vor einer steigenden Arbeitslosigkeit gewarnt. Nach offiziellen Angaben sank der Anteil im Dezember von 4,8% im Vormonat auf 4,9%.

Das Chaos von Brexit geht weiter

Premierministerin Theresa May schüttelte den Kopf zu ihrem „Plan B“, bevor Großbritannien die EU verließ. „Im Prinzip wird der Vorschlag, der letzte Woche im Parlament mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, beibehalten“, sagte Antje Praefcke, Analystin der Commerzbank. Selbst wenn die irische Frage im Mai durch das Unterhaus geändert werden sollte, ist es zweifelhaft, ob die Europäische Union zustimmt. Das britische Pfund und der Euro waren auf der Bühne.

Der ZEW-Indikator für das Wirtschaftsklima ist gar nicht so schlecht.
Nach dem ZEW-Konjunkturindikator sind die Finanzexperten weniger pessimistisch gegenüber der deutschen Wirtschaft. Der Index des Europäischen Wirtschaftsforschungszentrums Mannheim (ZEW) ist mit -15,0 Punkten besser als im Januar erwartet, 2,5 Punkte höher als im Dezember und zum dritten Mal in Folge gestiegen. Die Experten hatten einen Rückgang auf -18,4 Punkte prognostiziert. „Es ist bemerkenswert, dass sich der ZEW-Konjunkturerwartungen-Indikator aufgrund der vielen weltwirtschaftlichen Risiken nicht weiter verschlechtert hat“, sagte Achim Wambach, Vorsitzender des ZEW. | Mehr Informationen

Billigeres Öl, teureres Gold

Spekulationen über eine sinkende Nachfrage aus China haben den Ölpreis in die Höhe getrieben. Der Preis für North Sea Brent sank um 2,7 % auf 61,07 $/Barrel (159 Liter). Deshalb haben einige Investoren Gold gekauft. Die „Krisenwährung“ stieg um 0,1 Prozent auf 1.281 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).

Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley hat den Kurs der Lufthansa Aktie von Equalweight auf Overweight angehoben und das Kursziel von 24 auf 25 Euro angehoben. Im Jahr 2019 waren die Fluggesellschaften einer Reihe von wirtschaftlichen Belastungen sowohl auf Rohstoffe als auch auf Währungen ausgesetzt, und die Maßnahmen des Sektors wurden im historischen Vergleich sehr attraktiv bewertet. Das Gewinnpotenzial der Lufthansa ist beträchtlich.

Daimler baut neues Batteriewerk

Daimler plant auch, in Zukunft in Polen Batterien für Elektroautos zu bauen. Mercedes-Benz Cars, eine Tochtergesellschaft von Daimler, baut im Werk Jawor auch ein Batteriewerk, in dem bald ein Motorenwerk mit rund 1.000 Mitarbeitern in Betrieb gehen wird. Durch die Erweiterung der bestehenden Anlagen des Unternehmens würden rund 300 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Adidas ist optimistisch

Kasper Rorsted, CEO von Adidas, sieht seine Sportmarke trotz internationaler Unsicherheiten auf einem Wachstumspfad. „2019 wird ein gutes Jahr für uns, Umsatz und Gewinn werden steigen und wir wollen Marktanteile gewinnen“, sagt der Chef der Süddeutschen Zeitung. Natürlich kann die Entwicklung der gesamten Wirtschaft nicht vollständig von der Aktivität von Adidas getrennt werden. Aber die Sportindustrie wird weiter wachsen, da Fitness, Gesundheit und vor allem Sport weltweit immer wichtiger werden.

Neben dem in den USA begonnenen Handelsstreit mit China sorgt der bevorstehende Brexit auch für Unsicherheit in der Wirtschaft. Rorsted bezeichnete den geplanten Rückzug Großbritanniens aus der Europäischen Union Ende März als „die dumme wirtschaftliche Entscheidung über einen langen Zeitraum, das Schlimmste, was passieren konnte“. Das Land ist einer der wichtigsten Exportmärkte der EU und Deutschlands.

Der Aufstieg von Virtual Reality

Virtual Reality (VR) steht kurz davor, sich durchzusetzen und könnte bis 2020 den Markt von 40 Milliarden US-Dollar übertreffen. Virtual Reality beinhaltet die Schaffung einer virtuellen Welt, die mit den Konsumenten interagiert. Diese virtuelle Welt ist so konzipiert, dass sie für die Nutzer realistischer erscheint, während sie nicht zwischen real und virtuell unterscheiden können. Die Technologieriesen investieren massiv in die Virtual-Reality-Marktlandschaft, wie z.B. die Übernahme des Oculus Virtual Reality (VR)-Headsets durch Facebook in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar.

Samsung hat durch Kooperation mit Oculus VR neben seinen führenden Smartphones auch Virtual-Reality-Geräte für den Einsatz entwickelt. Der wichtigste Wachstumstreiber des Virtual-Reality-Marktes ist die zunehmende Digitalisierung, die Weiterentwicklung der Technologie, die steigende Nachfrage nach Headmount-Displays in der Spiele- und Unterhaltungsindustrie und steigende Investitionen in den Virtual-Reality-Markt. Hohe Gerätekosten und mangelndes technisches Know-how sind jedoch unter anderem die Faktoren, die das Wachstum des Virtual Reality Market behindern. Deshalb sollten alle Hersteller in diesem Bereich ihre Strategie genauestens überprüfen und ihre Prozesse optimieren.

eine virtual reality brille

Unternehmen wie Facebook positionieren sich mittlerweile sehr gut in dieser Branche. Mit der neuen massentauglichen VR-Brille Oculus Go (In diesem VR Brille Test auffindbar) wird der Zugang zu Virtual Reality für die breite Masse ermöglicht. Eine VR Brille unter 200 € soll den entscheidenden unterschied machen. Vergleicht man diesen Schritt mit dem des Smartphones erscheint die Market Valvation von 40 Mrd. bis 2020 äußerst gering. Jedoch hat VR einige Probleme zu bewältigen. Einzig und allein das entwickeln neuer VR Brillen sorgt, ohne die nötigen Anwendungen nicht für den erwünschten Erfolg. Spieleentwickler müssen diese Art von Games in ihr Portfolio aufnehmen, um simultan mit dem VR markt zu wachsen. Spiele wie Battlefield oder Diablo, sowie die Entstehung einer Esports Liga könnte als Meilenstein dieser Technologie bzw. des VR Marktes gesehen werden.

Was die Zukunft bringt können wir in diesem Moment noch nicht sagen. Für weitere Infos besuchen Sie die VR Brillen Testseite virtualreality-info.de/

Wie man eine Aktie richtig einschätzt

Es ist eine schwierige Aufgabe, aus einer Vielzahl von Aktionen die Aktionen mit den besten Chancen und den geringsten Risiken auszuwählen. Die folgende wichtige Kennzahl kann Ihnen helfen, die Aktie zu finden.

Wenn Sie Aktien bewerten wollen, müssen Sie sorgfältig suchen und nach verschiedenen Variablen suchen. Die wichtigsten Eckdaten finden Anleger im Preisteil von Zeitungen oder auf verschiedenen Internetportalen. Das bedeutet Kennzahlen wie Ergebnis je Aktie, Ergebnis je Aktie und Cashflow.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Welche Maßnahmen sind besonders wirtschaftlich? Und was wird derzeit überschätzt? Eine der häufigsten Kennziffern für Wissen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis (Preis-Nutzen-Verhältnis). Dieser Wert ergibt sich aus der Division des Preises durch den Nettogewinn pro Aktie.

Angenommen, der Marktwert einer Aktie beträgt 25 Euro und die Gesellschaft erzielt einen Gewinn von zwei Euro pro Aktie. Das Ergebnis ist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,5. Die Merkmalsnummer gibt für das gesamte Unternehmen an, mit welchem Vielfachen des Jahresgewinns an der Börse bewertet wird. Mit anderen Worten, das Kurs-Gewinn-Verhältnis gibt Auskunft darüber, wie viele Jahre das Unternehmen benötigt, um den Wert seiner Aktien als Gewinn zu erhalten.


Im Prinzip: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis, desto besser. Aber Vorsicht: Unternehmen können Sie leicht in die Falle locken, um Ihren Gewinn zu melden. Achten Sie darauf, dass Zinsen, Steuern und Abschreibungen vom Jahresüberschuss abgezogen werden, d.h. kein EBIT oder Ergebnis vor Zinsen und Steuern als Berechnungsgrundlage verwendet wird. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wurde der Gewinn des Vorjahres oder der erwartete Gewinn des laufenden Jahres für die Berechnung herangezogen? Die Vorjahreszahlen sind gespeichert, aber auch veraltet.

Wichtiger ist der Gewinn des laufenden Jahres. Dies ist jedoch in einem frühen Stadium nur eine vage Schätzung. Wenn die Börse gut funktioniert, sind die Gewinnerwartungen der Analysten oft übertrieben. Es kann sinnvoll sein, einen Blick auf die jüngere Geschichte des Unternehmens zu werfen. Waren die letzten Jahre profitabel? Lass dich nicht von einer untypischen Sache blenden.


Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. Nur ein Vergleich mit direkten Wettbewerbern macht Sinn: Was ist ihr Wert? Wie sehen die Gewinnaussichten für die gesamte Branche aus? Beeinflussen laufende Prozesse oder drohende rechtliche Schritte die Ertragsaussichten eines Unternehmens?

Das KGV wird in vielen Zeitungen im Kursbereich und in der Süddeutschen Zeitung erwähnt. In angelsächsischen Ländern wird sie als Price Earnings Ratio (PER) bezeichnet.

Hilfreiche Informationen darüber, wie man Kennzahlen einer Aktie richtig einschätzt, finden Sie in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Anleger warten auf EZB

Vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) sollten die deutschen Börsenanleger vorerst vorsichtig sein. Rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn verzeichnete der X-Dax (DAX 30) für die deutsche Benchmark einen leichten Rückgang um 0,11% auf 12.019,15 Punkte. Auch für den EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) zeichnet sich ein leichter Rückgang ab.
Der Dax kämpft seit einer Woche mit dem großen psychologischen Hindernis, das er zum ersten Mal seit April überwunden hat. Am Vortag hatte der Benchmark die Grenze wieder überschritten, aber Marktexperten halten einen Rückgang auf 11.700 Punkte für möglich.

Die heutige Entscheidung der EZB über die Leitzinsen sollte jedoch keine großen Impulse geben. „Die Anleger sind besonders daran interessiert, wie die EZB das Geld aus fälligen Anleihen reinvestieren wird“, schrieb Thomas Altmann vom Asset Manager von QC Partners. Es ist davon auszugehen, dass die Zentralbanken den Leitzins unverändert auf dem seit zwei Jahren bestehenden Rekordniveau von Null Prozent halten werden. Die Frage ist, wie wir mit dem Anleihenkaufsprogramm in Höhe von mehreren Milliarden Dollar vorgehen sollen. Es wird vereinbart, dass die EZB das Volumen ab Oktober auf 15 Mrd. EUR pro Monat reduziert. Einige Beobachter sind sogar der Meinung, dass es möglich ist, die Käufe bis zum Ende des Jahres endgültig einzustellen.
Neben der EZB-Sitzung und der Entscheidung der Bank of England über die Zinssätze werden die Anleger wahrscheinlich die heute von der türkischen Zentralbank in Ankara abgegebenen Erklärungen berücksichtigen. Die zentrale Frage wird sein, ob sie in der Lage sein wird, das durch die steigende Inflation verlorene Vertrauen in die Schwellenländer wiederherzustellen. Obwohl das Problem der Schwellenländer in jüngster Zeit die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen hat, könnten anhaltende Verbrennungen bald zu einer Quelle von Problemen für die Aktienmärkte werden.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China scheint das Haupthindernis für die lokalen Märkte zu sein. In letzter Zeit gibt es auch hier einen Hoffnungsschimmer: Die Vereinigten Staaten haben Peking eine neue Runde von Handelsgesprächen angeboten. Die Wall Street schaffte es jedoch nur kurz, die Nachrichten zu beleuchten. Dort sind die Preise auf dem deutschen Markt nach Abschluss der Verhandlungen leicht gefallen, so dass es im Moment keinen Funken gibt, so dass man dort den Dax nicht sehen kann. Am Donnerstag gab es keine einheitliche Entwicklung an den asiatisch-pazifischen Börsen.
Nach jüngsten Spekulationen über eine Fusion mit der Commerzbank etabliert sich die Deutsche Bank wieder im Geschäft: Laut einem Bericht des Wall Street Journal ist ein chinesischer Staatsfonds daran interessiert, den langweiligen HNA-Konzern in die Deutsche Bank zu investieren. Ein Trader bezeichnete die Nachrichten als leicht positiv für die Aktie. Die Nachrichtenagentur Bloomberg wies auch darauf hin, dass das Finanzinstitut eine Holdingstruktur in Bezug auf eine Person in Betracht zieht, die das Thema kennt.
Am Morgen müssen die Investoren die Verkehrsdaten des Flughafenbetreibers von Fraport verarbeiten. Im Laufe des Tages werden die Verkaufsdaten des Automobilherstellers BMW für den vergangenen Monat erwartet.
Der Lebensmittelhersteller Delivery Hero legte die endgültigen Daten für das zweite Quartal aus der vollen Größe der Börse vor und begann einen guten Start im dritten Quartal des Jahres. Das junge Unternehmen Rocket-Internet gab unterdessen einen weiteren Börsengang eines Unternehmens in seinem Portfolio mit dem Möbel-Online-Händler Westwing bekannt. Raketenaktien stiegen vor dem Börsengang an

Jede Familie zahlt 3.000 Euro für die Finanzkrise.

Die Finanzkrise hat die deutschen Steuerzahler mit einem zweistelligen Betrag von 1 Milliarde Euro belastet und könnte noch teurer werden. Bis Ende 2017 werden die Kosten der öffentlichen Haushalte 59 Milliarden Euro betragen. Dabei handelt es sich um Bürgschaften, Darlehen und Kapitalzuführungen. Dieser Betrag ist vorläufig, da die Beihilfe nicht gezahlt wurde. Nach den neuen Zahlen werden die Kosten 68 Milliarden Euro übersteigen. Damit hat die Bundesregierung erstmals die Daten konsistent veröffentlicht. Es ist das Ergebnis einer Anfrage der Grünen Fraktion des Bundestages, die bei der Süddeutschen Zeitung eingereicht wurde. „Die Bankenkrise in Deutschland ist noch nicht vorbei“, sagt Finanzexperte Gerhard Schick.

Zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise unterstützen die Regierungen von Bund, Ländern und Gemeinden die Nationalbanken weiterhin. Der wichtigste Punkt ist „verheerend“, sagt Schick. Zum ersten Mal wird es zeigen, wie überlastet die Bürger sind. „Eine vierköpfige Familie zahlte mehr als 3.000 Euro für die bankrotten Banken. Hinzu kommen die indirekten Kosten der Bankenkrise, insbesondere die Entlassungen und Konjunkturprogramme, die Eurokrise und Konflikte in Europa, der Nullzins sowie Probleme mit der Altersvorsorge und steigenden Mieten. Sprengstoff sind auch die neuen Daten über die teure Bankenrettung, denn der amtierende Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigt den deutschen Großbanken erneut an, dass er Exporte ins Ausland finanzieren wird. Das ist erstaunlich, denn die deutsche Wirtschaft erwirtschaftet ohne eine solche Bank enorme Handelsüberschüsse. „Anstatt die Konsequenzen zu ziehen, denkt ein sozialdemokratischer Finanzminister an die deutschen Großbanken zurück“, kritisiert Schick.

Er wirft der Bundesregierung vor, die Kosten nicht transparent zu machen. Er versteckt viele Informationen in riesigen Tabellen. „So funktioniert das nicht. Auf den 42 Seiten gibt es nicht einmal einen Überblick über die Gesamtkosten; die Details fehlen.

Die Liste der gespeicherten Banken ist lang. Regionalbanken sind die WestLB, SachsenLB, HSH Nordbank, BayernLB und LBBBW. Die Stabilisierung der NordLB wird auch die Steuerzahler in den beteiligten Ländern kosten. Entgegen der landläufigen Meinung mussten auch die Sparkassen, insbesondere die Flensburger Sparkasse, die Nord-Ostsee-Sparkasse, die Sparkasse Südholstein und die Spar- und Leihkasse zu Bredstedt, unterstützt werden. Besonders negativ wirkt sich die Rettung der Hypo Real Estate (HRE) aus, und auch IKB, Commerzbank, Corealcredit Bank, Aareal Bank und Düsseldorfer Hypothekenbank benötigen Unterstützung. Der Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes muss aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Die Liste erinnert an eine Bemerkung von Angela Merkel im Herbst 2008, als sie regelmäßig am Abend ins Bett ging, um herauszufinden, welcher Bankier am nächsten Morgen nach Geld fragen würde.

So wie die Bundesregierung 2018 nicht über Bankenrettungsaktionen gesprochen hat, weigerte sich die Bundesregierung 2008, zuzugeben, wie viele deutsche Banken an internationalen Finanztransaktionen beteiligt sind. Und deshalb sind Milliarden von Risiken in ihren Büchern. Die Krise hatte in den Vereinigten Staaten begonnen und konnte daher von dort aus gelöst werden, so Peer Steinbrück (SPD), damals Finanzminister, am zweiten Tag vor dem Vorfall in Lehman. Es war bequem für ihn, an diesem Abend auf der anderen Seite des Atlantiks Verantwortung zu übernehmen. Er sitzt mit dem Bundesbankpräsidenten Axel Weber auf einer Terrasse auf dem Stranddach in Nizza. Sie luden Journalisten und europäische Finanzminister ein, die sich in der französischen Stadt am Mittelmeer treffen. Es ist ein regelmäßiges Treffen, aber je länger die Nacht und je mehr Nachrichten es mit einer Zeitzone von sechs Stunden gibt, desto weniger normal ist es. Der Weißwein fließt, er wird durch Gin und Tonic ersetzt. Dann geht es um die Folgen des Konkurses einer großen amerikanischen Bank für Europa und Deutschland.

Bundesbankier Weber macht einen Vergleich, der zeigt, dass er eine gute Vorstellung davon hat, welche dramatischen Ereignisse zu erwarten sind. Großbanken sind wie Wolkenkratzer, das globale Finanzsystem wie ein dicht besiedeltes Gebiet mit Wolkenkratzern“, sagt er. Die Frage, ob eine Bank zusammenbricht und was die Folgen sind, hängt davon ab, wie die Bank zusammenbricht. Wenn die Bank nach vorne, hinten oder seitlich fällt, kann dies einen Dominoeffekt haben. Wenn eine Bank von selbst implodiert, schadet sie anderen nicht.

Die Folgen der Krise sind noch nicht überwunden.
Zehn Jahre später ist klar, dass Lehman die erste große Krise in der globalisierten Welt aufgehoben und in Gang gesetzt hat. Zehn Jahre später ist auch klar, dass die Folgen nicht überwunden sind. Nicht einmal in Deutschland.

„Weder die CDU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die SPD, noch die FDP waren an einer systematischen Klärung interessiert“, erklärt Schick. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln wird Anfang 2009 ein Gutachten veröffentlichen. Er sagt, dass einige Banken „stark in die Verbriefung von US-Hypotheken investiert haben“. Experten erhalten 55.570,62 Euro. Andernfalls wird keine externe Beratung eingeholt. Es liegt an den Experten des Finanzministeriums, der Bundesbank und der Finanzaufsicht, aus einer globalen Krise zu lernen. Sie weisen darauf hin, dass sich die deutschen Banken zu sehr auf externe Ratings verlassen und die Risiken unterschätzt haben.

Offensichtlich reicht dies aus, um die neuen deutschen Finanzriesen anzukündigen. Schick, der als einer der wichtigsten Finanzexperten des Bundestages gilt, zieht persönliche Schlüsse aus seiner mangelnden Behandlung. Im nächsten Jahr wird er sein Mandat aufgeben und in der populären „Finanzwende“ arbeiten. Er glaubt, dass er in der Bürgerbewegung mehr leisten kann als als als Abgeordneter. Da es nach zehn Jahren Finanzkrise nicht möglich war, eine echte Erholung des Finanzmarktes herbeizuführen, „sehe ich die dringende Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft“.

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