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Kategorie: Wirtschaft

Wie man eine Aktie richtig einschätzt

Es ist eine schwierige Aufgabe, aus einer Vielzahl von Aktionen die Aktionen mit den besten Chancen und den geringsten Risiken auszuwählen. Die folgende wichtige Kennzahl kann Ihnen helfen, die Aktie zu finden.

Wenn Sie Aktien bewerten wollen, müssen Sie sorgfältig suchen und nach verschiedenen Variablen suchen. Die wichtigsten Eckdaten finden Anleger im Preisteil von Zeitungen oder auf verschiedenen Internetportalen. Das bedeutet Kennzahlen wie Ergebnis je Aktie, Ergebnis je Aktie und Cashflow.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Welche Maßnahmen sind besonders wirtschaftlich? Und was wird derzeit überschätzt? Eine der häufigsten Kennziffern für Wissen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis (Preis-Nutzen-Verhältnis). Dieser Wert ergibt sich aus der Division des Preises durch den Nettogewinn pro Aktie.

Angenommen, der Marktwert einer Aktie beträgt 25 Euro und die Gesellschaft erzielt einen Gewinn von zwei Euro pro Aktie. Das Ergebnis ist ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,5. Die Merkmalsnummer gibt für das gesamte Unternehmen an, mit welchem Vielfachen des Jahresgewinns an der Börse bewertet wird. Mit anderen Worten, das Kurs-Gewinn-Verhältnis gibt Auskunft darüber, wie viele Jahre das Unternehmen benötigt, um den Wert seiner Aktien als Gewinn zu erhalten.


Im Prinzip: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis, desto besser. Aber Vorsicht: Unternehmen können Sie leicht in die Falle locken, um Ihren Gewinn zu melden. Achten Sie darauf, dass Zinsen, Steuern und Abschreibungen vom Jahresüberschuss abgezogen werden, d.h. kein EBIT oder Ergebnis vor Zinsen und Steuern als Berechnungsgrundlage verwendet wird. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wurde der Gewinn des Vorjahres oder der erwartete Gewinn des laufenden Jahres für die Berechnung herangezogen? Die Vorjahreszahlen sind gespeichert, aber auch veraltet.

Wichtiger ist der Gewinn des laufenden Jahres. Dies ist jedoch in einem frühen Stadium nur eine vage Schätzung. Wenn die Börse gut funktioniert, sind die Gewinnerwartungen der Analysten oft übertrieben. Es kann sinnvoll sein, einen Blick auf die jüngere Geschichte des Unternehmens zu werfen. Waren die letzten Jahre profitabel? Lass dich nicht von einer untypischen Sache blenden.


Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. Nur ein Vergleich mit direkten Wettbewerbern macht Sinn: Was ist ihr Wert? Wie sehen die Gewinnaussichten für die gesamte Branche aus? Beeinflussen laufende Prozesse oder drohende rechtliche Schritte die Ertragsaussichten eines Unternehmens?

Das KGV wird in vielen Zeitungen im Kursbereich und in der Süddeutschen Zeitung erwähnt. In angelsächsischen Ländern wird sie als Price Earnings Ratio (PER) bezeichnet.

Hilfreiche Informationen darüber, wie man Kennzahlen einer Aktie richtig einschätzt, finden Sie in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Jede Familie zahlt 3.000 Euro für die Finanzkrise.

Die Finanzkrise hat die deutschen Steuerzahler mit einem zweistelligen Betrag von 1 Milliarde Euro belastet und könnte noch teurer werden. Bis Ende 2017 werden die Kosten der öffentlichen Haushalte 59 Milliarden Euro betragen. Dabei handelt es sich um Bürgschaften, Darlehen und Kapitalzuführungen. Dieser Betrag ist vorläufig, da die Beihilfe nicht gezahlt wurde. Nach den neuen Zahlen werden die Kosten 68 Milliarden Euro übersteigen. Damit hat die Bundesregierung erstmals die Daten konsistent veröffentlicht. Es ist das Ergebnis einer Anfrage der Grünen Fraktion des Bundestages, die bei der Süddeutschen Zeitung eingereicht wurde. „Die Bankenkrise in Deutschland ist noch nicht vorbei“, sagt Finanzexperte Gerhard Schick.

Zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise unterstützen die Regierungen von Bund, Ländern und Gemeinden die Nationalbanken weiterhin. Der wichtigste Punkt ist „verheerend“, sagt Schick. Zum ersten Mal wird es zeigen, wie überlastet die Bürger sind. „Eine vierköpfige Familie zahlte mehr als 3.000 Euro für die bankrotten Banken. Hinzu kommen die indirekten Kosten der Bankenkrise, insbesondere die Entlassungen und Konjunkturprogramme, die Eurokrise und Konflikte in Europa, der Nullzins sowie Probleme mit der Altersvorsorge und steigenden Mieten. Sprengstoff sind auch die neuen Daten über die teure Bankenrettung, denn der amtierende Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigt den deutschen Großbanken erneut an, dass er Exporte ins Ausland finanzieren wird. Das ist erstaunlich, denn die deutsche Wirtschaft erwirtschaftet ohne eine solche Bank enorme Handelsüberschüsse. „Anstatt die Konsequenzen zu ziehen, denkt ein sozialdemokratischer Finanzminister an die deutschen Großbanken zurück“, kritisiert Schick.

Er wirft der Bundesregierung vor, die Kosten nicht transparent zu machen. Er versteckt viele Informationen in riesigen Tabellen. „So funktioniert das nicht. Auf den 42 Seiten gibt es nicht einmal einen Überblick über die Gesamtkosten; die Details fehlen.

Die Liste der gespeicherten Banken ist lang. Regionalbanken sind die WestLB, SachsenLB, HSH Nordbank, BayernLB und LBBBW. Die Stabilisierung der NordLB wird auch die Steuerzahler in den beteiligten Ländern kosten. Entgegen der landläufigen Meinung mussten auch die Sparkassen, insbesondere die Flensburger Sparkasse, die Nord-Ostsee-Sparkasse, die Sparkasse Südholstein und die Spar- und Leihkasse zu Bredstedt, unterstützt werden. Besonders negativ wirkt sich die Rettung der Hypo Real Estate (HRE) aus, und auch IKB, Commerzbank, Corealcredit Bank, Aareal Bank und Düsseldorfer Hypothekenbank benötigen Unterstützung. Der Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes muss aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Die Liste erinnert an eine Bemerkung von Angela Merkel im Herbst 2008, als sie regelmäßig am Abend ins Bett ging, um herauszufinden, welcher Bankier am nächsten Morgen nach Geld fragen würde.

So wie die Bundesregierung 2018 nicht über Bankenrettungsaktionen gesprochen hat, weigerte sich die Bundesregierung 2008, zuzugeben, wie viele deutsche Banken an internationalen Finanztransaktionen beteiligt sind. Und deshalb sind Milliarden von Risiken in ihren Büchern. Die Krise hatte in den Vereinigten Staaten begonnen und konnte daher von dort aus gelöst werden, so Peer Steinbrück (SPD), damals Finanzminister, am zweiten Tag vor dem Vorfall in Lehman. Es war bequem für ihn, an diesem Abend auf der anderen Seite des Atlantiks Verantwortung zu übernehmen. Er sitzt mit dem Bundesbankpräsidenten Axel Weber auf einer Terrasse auf dem Stranddach in Nizza. Sie luden Journalisten und europäische Finanzminister ein, die sich in der französischen Stadt am Mittelmeer treffen. Es ist ein regelmäßiges Treffen, aber je länger die Nacht und je mehr Nachrichten es mit einer Zeitzone von sechs Stunden gibt, desto weniger normal ist es. Der Weißwein fließt, er wird durch Gin und Tonic ersetzt. Dann geht es um die Folgen des Konkurses einer großen amerikanischen Bank für Europa und Deutschland.

Bundesbankier Weber macht einen Vergleich, der zeigt, dass er eine gute Vorstellung davon hat, welche dramatischen Ereignisse zu erwarten sind. Großbanken sind wie Wolkenkratzer, das globale Finanzsystem wie ein dicht besiedeltes Gebiet mit Wolkenkratzern“, sagt er. Die Frage, ob eine Bank zusammenbricht und was die Folgen sind, hängt davon ab, wie die Bank zusammenbricht. Wenn die Bank nach vorne, hinten oder seitlich fällt, kann dies einen Dominoeffekt haben. Wenn eine Bank von selbst implodiert, schadet sie anderen nicht.

Die Folgen der Krise sind noch nicht überwunden.
Zehn Jahre später ist klar, dass Lehman die erste große Krise in der globalisierten Welt aufgehoben und in Gang gesetzt hat. Zehn Jahre später ist auch klar, dass die Folgen nicht überwunden sind. Nicht einmal in Deutschland.

„Weder die CDU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die CSU, noch die SPD, noch die FDP waren an einer systematischen Klärung interessiert“, erklärt Schick. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln wird Anfang 2009 ein Gutachten veröffentlichen. Er sagt, dass einige Banken „stark in die Verbriefung von US-Hypotheken investiert haben“. Experten erhalten 55.570,62 Euro. Andernfalls wird keine externe Beratung eingeholt. Es liegt an den Experten des Finanzministeriums, der Bundesbank und der Finanzaufsicht, aus einer globalen Krise zu lernen. Sie weisen darauf hin, dass sich die deutschen Banken zu sehr auf externe Ratings verlassen und die Risiken unterschätzt haben.

Offensichtlich reicht dies aus, um die neuen deutschen Finanzriesen anzukündigen. Schick, der als einer der wichtigsten Finanzexperten des Bundestages gilt, zieht persönliche Schlüsse aus seiner mangelnden Behandlung. Im nächsten Jahr wird er sein Mandat aufgeben und in der populären „Finanzwende“ arbeiten. Er glaubt, dass er in der Bürgerbewegung mehr leisten kann als als als Abgeordneter. Da es nach zehn Jahren Finanzkrise nicht möglich war, eine echte Erholung des Finanzmarktes herbeizuführen, „sehe ich die dringende Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft“.

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